Versorgungsausgleich

Der Versorgungsausgleich ist die einzige Folgesache, die das Gericht auch ohne Antrag eines Ehepartners im Rahmen eines Scheidungsverfahrens durchführt.

Nur für den Fall, dass die Eheleute zum Zeitpunkt des Scheidungsantrages noch keine 3 Jahre verheiratet waren, verzichtet das Gericht auf die Durchführung des Versorgungsausgleiches. Ein Versorgungsausgleich findet in diesem Fall nur auf Antrag der Parteien statt.

Mit dem Versorgungsausgleich werden die während der Ehe erworbenen

Rentenanwartschaften der Ehepartner ausgeglichen.

Hierbei wird jedes Versorgungsanrecht, das im Verlaufe der Ehe erworben wurde, egal ob bei der gesetzlichen Rentenversicherung oder einer betrieblichen Versorgung, hälftig zwischen den Eheleuten aufgeteilt.

Sollten die Eheleute keinen Versorgungsausgleich wünschen, so kann auf Antrag der Eheleute der Versorgungsausgleich ausgeschlossen werden.

Bei Fragen helfen wir Ihnen gern.

Rechtsanwältin Frauke Nissen
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